Union-Judo-Klub Kirchbach: Lagebericht

12.5.2023

Das Jahr 2020 stellt Vollkontakt-Sportarten wie den Union-Judo-Klub Kirchbach vor ganz besondere Herausforderungen. Nahezu alle Turniere, Trainingslager und Kadertrainings wurden abgesagt. Ein gewaltiger Dämpfer für die leidenschaftlichen Kirchbacher Wettkämpfer, dass der seit jeher im Herbst angebotene Judo-Anfängerkurs auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste.Trotzdem versuchen die heimischen Judoka das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. Die Trainings wurden an die gültigen Maßnahmen und Verordnungen angepasst, damit der Kontakt zu den Vereinsmitgliedern aufrechterhalten werden konnte. Bei der Gestaltung der Trainings war und ist der Judoverein kreativ. Es gab komplett virtuelle Trainings, angefangen von Abstandtrainings im Freien bis zum klassischen Judotraining mit entsprechenden Hygienemaßnahmen und Maximalgruppengrößen war je nach aktueller Corona-Lage alles dabei.An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Gemeinde Kirchbach – der stets gemähte Sportplatz vor der Kirchbacher Halle konnte in den Sommermonaten für die Freiluft-Trainings genutzt werden. Gespräche mit Vertretern anderer steirischer Judovereine haben gezeigt, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.In Judokreisen ist man sich einig – bis die japanische Kampfsportart von der breiten Masse wieder wie gewohnt ausgeübt werden kann, wird wohl noch eine Weile vergehen. Doch eines ist jetzt schon klar: Die Kirchbacher Judoka werden auch nach der Corona-Zeit schwer zu biegen sein.Benjamin Archan

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